Die Baumwollfaser
Im Vergleich zu Kunstfasern ist Baumwolle sehr saugfähig und kann bis zu 65% des Gewichtes an Wasser aufnehmen. Außerdem besitzt Baumwolle auch eine hohe Schmutz- und ÖlaufnahmeFähigkeit und ist gleichzeitig in der Lage, diese wieder abzugeben. Baumwollstoffe haben ein äußerst geringes Allergiepotential und gelten als sehr hautfreundlich. Da Baumwolle nicht wasserlöslich ist, ist sie im feuchtem oder nassen Zustand reißfester als im trockenem. Die molekulare Struktur der Baumwolle macht ihre Fasern widerstandsfähig gegen Hitze und Laugen. Aufgrund dieser Eigenschaften sind sie für die Textilindustrie so interessant.
Bio Baumwolle
Beim konventionellen Baumwollanbau können chemisch-synthetische Pestizide und Düngemittel eingesetzt werden. Beim kontrolliert biologischen Anbau von Baumwolle gelten strenge Vorgaben für den Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide und Düngemittel. Auch die Verwendung gentechnisch veränderter Organismen ist nicht zulässig.
Eine entsprechende Zertifizierung dient dazu, die Einhaltung der jeweiligen Vorgaben für den biologischen Anbau und die Verarbeitung nachvollziehbar zu machen. Ist ein Landwirt oder ein weiterverarbeitender Betrieb „kontrolliert biologisch“ zertifiziert, so wurde dies durch eine unabhängige Organisation bestätigt. Betriebe, die Bio-Baumwolle anbauen oder weiterverarbeiten, werden regelmäßig inspiziert und müssen zudem ausführliche Aufzeichnungen über ihre Produktionsmethoden vorlegen.
Badtextilien aus Bio-Baumwolle
Nicht nur Bekleidung, sondern auch Badezimmermatten können aus biologisch angebauter Baumwolle hergestellt werden. Bei entsprechend zertifizierten Produkten lässt sich die Bio-Eigenschaft anhand der jeweiligen Zertifizierung nachvollziehen – zum Beispiel bei Badematten aus Baumwolle.



